Flutverfahren mit SANIPOR®

Was ist neu am SANIPOR®-Verfahren?

SANIPOR® ist das erste Injektionsverfahren ("floodgrouting"), welches die bautechnische Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik erhalten hat (Nr. Z.42.3.-11).

Das patentierte Verfahren repariert in einem Zuge undichte Kanalrohre, Muffen, Anschlussleitungen und Schächte mit Hilfe von zwei "intelligenten Flüssigkeiten", die Leckstellen automatisch finden und sie zuverlässig abdichten können.

Wie funktioniert das SANIPOR®-Verfahren?

Die zu reparierende Haltung wird gereinigt. Nach der Videoinspektion und einer Wasserstandsprobe inkl. Schächte und Anschlussrohre kann der Grad des Schadens festgestellt werden.

In das gereinigte, abgeschottete Hauptrohr samt Schächten und Seitenanschlüssen wird die flüssige Systemkomponente S1 gefüllt, so dass sie mit Hilfe des hydrostatischen Druckes durch die undichten Stellen in das umgebende Erdreich gelangen kann.

Nach einer ca. 1-stündigen Verweildauer wird S1 abgesaugt und die zweite Komponente S2 eingefüllt. Diese dringt ebenfalls nach außen und verbindet sich mit S1 und dem Umgebungsmaterial zu einem festen und dichten sandsteinähnlichen Konglomerat. Nach ca. 1 Stunde wird auch S2 abgesaugt, der Kanal abermals ausgespült und dann wieder ans Netz angeschlossen.

Wo ist der Einsatz von SANIPOR® besonders sinnvoll?

Überall dort, wo Aufbrucharbeiten unerwünscht oder nicht möglich sind:

  • in Altstadtkernen, wo Leitungen besonders tief liegen können
  • in Industriegebieten, wo die Grundleitungen schwer zugänglich sind
  • in Verkehrszentren, wo langwierige Behinderungen vermieden werden sollen
  • in allen Fällen der Infiltration, auch vor Einsatz eines Inliners

 

 




Auffüllen der S-1-Lösung

Abpumpen der S-2-Lösung