Stutzensanierung

Stutzensanierung nach dem Strobel-Verfahren

Schema: Strobelverfahren - Schritt 1 Der fahrbare Packer wird durch den Kontrollschacht in den Abwasserkanal eingeführt und unter TV-Beobachtung zur schadhaften Stelle gebracht.

Schema: Strobelverfahren - Schritt 2 Die Blasenöffnung im Packer wird unter den zu sanierenden Einlauf platziert und die Spezialblase mit Druckluft ausgefahren.

Schema: Strobelverfahren - Schritt 3 Die Blase wird mit Druckluft aufgeweitet, bis sie dicht an der Rohrwandung des Einlaufs liegt. Anschließend wird der weiße Spezialmörtel in die Ausbruchstellen gepresst.

Schema: Strobelverfahren - Schritt 4 Nach kurzer Aushärtezeit wird die Blase entlüftet, eingefahren und der San.-Packer abgesenkt. Der schadhafte Einlauf ist nun saniert; weitere Nacharbeiten sind nicht erforderlich.

Vorteile:

  • Kostengünstige Sanierung durch geringe Materialkosten
  • Selbst Radialrisse, Scherbenbildungen und große Ausbrüche können durch Packertechnik mitverpresst werden
  • Verpressen von hinterliegenden Hohlräumen bei ausgespülten, zurückliegenden Stutzen
  • Kein vorheriges Abdichten bei Grundwassereintritt
  • Keine punktuelle Belastung des Hauptrohres beim Anpressen an den Stutzen
  • Abbindezeit des mineralischen Verpressmaterials beträgt nur ca. 1 Stunde
  • Kurze Rüstzeiten

Einsatzbereiche

Hausanschlüsse DN 100-200

 

 

Schadhafter Stutzen
Schadhafter Stutzen
Stutzen nach der Vorarbeit
Stutzen nach der Vorarbeit
Sanierter Stutzen
Sanierter Stutzen

Stutzensanierung mit Hutlinern

Verfahren zur Sanierung von nicht fachgerecht eingebauten Stutzen unabhängig davon, ob der Stutzen zurückliegend, ausgebrochen, mit großem oder kleinem Ringspalt oder einragend ist. Ebenso spielt der Winkel des ankommenden Hausanschlusses keine Rolle.

Vorteile:

  • Kostengünstige Sanierung
  • Bereits tausendfach bewährt
  • Setzen von Hutprofilen
  • Geeignet für sämtliche Anschlüsse

Der Hutliner ist eine partielle Auskleidung für den Hauptkanal mit intergriertem Anschlussformstück (Hutmanschette).

Der Hutliner wird mit einem MultiPL-Harz 2000 der Fa. Bodenbender getränkt und auf einem Packer mit seitlich expandierbarer Gummimembran gewickelt.

Den Packer positioniert man unter TV-Kontrolle an der Schadstelle. Ein pneumatischer Anpressdruck formt den Liner in den Anschluss und presst ihn an die Wandung des Hauptkanals.
Wir erreichen eine Anschlusslänge von mindestens 40 cm, so dass die erste Muffe im Anschlusskanal mit abgedeckt ist.

Je nach Umgebungstemperatur härtet der Anschluss binnen kürzester Zeit aus.

Einsatzbereiche

Hauptkanal DN 200-600
Zulaufbereich DN 125-200

 

 

Schadhafter Stutzen
Schadhafter Stutzen
Sanierter Stutzen
Sanierter Stutzen