Schachtsanierung mit GFK-Segmenten

Neben der Sanierung mit Trockenmörtel spielt als weiteres Schachtsanierungsverfahren die Auskleidung von Schächten und Bauwerken mit vorgefertigten GFK-Segmenten eine Rolle. Die hierfür verwendeten Materialien sind korrosionsbeständige Glasfaser (z.B. ECR) und ungesättigte Polyesterharze (Standardtyp Iso-NPG gem. DIN 16 976, Teil 2). Spezialharze sind je nach geforderter Resistenz möglich und richten sich meist nach den bei der Renovierung (z.B. Schlauchlining) eingesetzten Werkstoffen. Alle Auskleidungen aus solchen Werkstoffen lassen hohe chemische und mechanische Belastbarkeiten zu.

 

Vorarbeiten:

  • Reinigung der Wandungen mit HD-Spülung
  • Ausbauen der Steigeisen bzw. Sicherheitssteigbügel
  • Aufbau des Gerinnes aus Halbschalen (z.B. Insituform®)
  • Aufbau der Bermen (Magerbeton) evtl. bis zum Rohrscheitel

 

Arbeitsschritte zur Schacht-Sanierung:

  • Montage der vorgefertigten GFK-Segmente auf der alten Wandung mit integrierten Spezialdübeln (V4A)

  • Herstellen der Sohlen- und Konusauskleidung im Handlaminat

  • Verbinden  von GFK-Segment und Gerinne  mit Handlaminat

  • Bei Bedarf Einbau einer Schachtleiter (mit Einstiegshilfe möglich) aus V4A-Stah

  • Überlaminieren aller Dübel und Stoßkanten mit mehreren Lagen Glasfaser

 

Das GFK-Schachtsanierungsverfahren verzichtet bewusst auf eine starre Verbindung der Auskleidung mit dem alten Schachtbauwerk zugunsten eines gas- und wasserdichten „Schacht-im-Schacht“-Systems. Dieses kann spätere Belastungen durch Setzungen, Verkehr etc. besser aufnehmen.


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