Inlinersanierung Mischwassersammler in Kiel
1370/890er Großprofil im Innenstadtbereich eingebaut
Anfang des Jahres 2010 schlossen sich die
Firmen Michel Bau, Preusse Baubetriebe
und Werner Vollert Tiefbau zusammen, um
als ARGE für die Landeshauptstadt Kiel Abwasserkanäle
im Bereich Kiel Stresemannplatz
zu sanieren. Während Michel Bau und
Preusse für den konventionellen Tiefbau und
das GFK-Rohrrelining verantwortlich waren,
fiel die Sanierung im Schlauchliningverfahren
in unseren Aufgabenbereich.

Besonderheit dabei war ein als Eiprofil ausgeführter Mischwassersammler mit einer
Nennweite von 1370/890 mm (Ersatzkreis
1130 mm).
Aufgrund der Lage mit querender Fußgängerbrücke
und der angespannten Verkehrssituation
war schnell klar, dass hier nur das
Inlinerverfahren mit Lichtaushärtung in
Frage kommen würde. Auch wenn bis dato
noch kein Inliner in diesen Dimensionen
gebaut wurde. Dank guter Koordination seitens
der Bauleitung, wichtiger Erfahrungswerte
bei der Einbautruppe und dem souveränen
Zusammenarbeiten aller Gewerke,
konnte am Ende eines anstrengenden Tages
ein überaus zufriedenstellendes Ergebnis in
Augenschein genommen werden.
Kompliment an unsere
fachkundigen Mitarbeiter.
Eignung von Unternehmen für Herstellung, baulichen Unterhalt, Sanierung und Prüfung
von Grundstücksentwässerungen
Fachunternehmerpflicht durch DWA Merkblatt M 190
Die Umfragen der DWA zum
Zustand der öffentlichen
Abwasseranlagen sowie Inspektionsergebnisse
bezüglich
privater Abwasseranlagen lassen
vermuten, dass im Bereich
der Grundstücksentwässerung
ein weit höherer Sanierungsbedarf
als bei den öffentlichen
Abwasserkanälen gegeben ist.
Schadensursache sind häufig
mangelhafte Ausführungen
durch fachlich nicht geeignete
Unternehmen oder abwassertechnische
Laien sowie eine
fehlende Überwachung der
Arbeiten.
Durch undichte Anschlusskanäle
und Grundleitungen
tritt insbesondere bei
Rückstau Abwasser aus und
kann Boden oder Grundwasser
verunreinigen. Durch Infiltration
von Grundwasser sowie
durch Fehlanschlüsse gelangen
erhebliche Fremdwassermengen
in die Abwasseranlagen.
Das Merkblatt DWA-M 190 gilt
für im Erdreich eingebaute
Grundstücksentwässerungsanlagen.
Leichtflüssigkeits- und
Fettabscheideranlagen, die im
Gebäude eingebaut werden,
sind ebenfalls Gegenstand des
Merkblattes. Der Anwendungsbereich
des Merkblattes endet
an der Grundstücksgrenze. In
diesem Merkblatt werden Anforderungen
an die Eignung von
Unternehmen für die Herstellung,
den baulichen Unterhalt,
die Sanierung und die Prüfung
von Grundstücksentwässerungsanlagen
gestellt. Mit dem vorliegenden
Merkblatt gelten
einheitliche Anforderungen
an Unternehmen. Diese Anforderungen
sollen öffentlichen
sowie privaten Bauherren (Kommunen,
Verbände, Firmen) bei
der Beauftragung von Arbeiten
an Grundstücksentwässerungsanlagen
Unterstützung geben.
Weiterhin werden den Kommunen
Empfehlungen zum Vollzug
und zur Einführung der Fachunternehmerpflicht
gegeben
Erweiterung des
Leistungsspektrums
Einsatzflotte um KA-TE PMO Robotereinheit erweitert
Seit Mitte des letzten Jahres haben wir unsere Einsatzflotte
um eine Robotereinheit
aus dem Hause KA-TE PMO
erweitert. Damit verfügen wir
nun über die geeignete Technik
Spachtel- und Verpressarbeiten
in Kanälen ab DN 200 (Realdurchmesser)
durchzuführen.
Weitere Information zur Funktionsweise
und den Einsatzgebieten
erhalten Sie in Kürze auf unserer
Homepage oder wenden
Sie sich gerne direkt an unsere
Kollegen der Abteilung Kanalsanierung.
Oldenburg ist Kult
Oldenburger Rohrleitungstage 2011
Vom 9. – 11. Februar 2011
standen die Oldenburger
Rohrleitungstage wieder im Mittelpunkt
der Branche.
Diese Messe ist ein Muss für jeden
der in diesem Bereich tätig ist.
Erstmals waren wir gemeinsam
mit RELINE-EUROPE (unserem
Schlauchlieferanten) auf einem
Gemeinschaftsstand vertreten.
Saugbagger im Einsatz
Saugbagger im Einsatz - Testphase beendet.
Nach einer Vorführung im
Sommer vergangenen Jahres
kamen wir im letzten Quartal
2010 in den vorübergehenden
Besitz eines Saugbaggers. Über
zwei Monate konnten wir den
Einsatz des vielseitigen Gerätes
ausgiebig testen.
Gerade bei engen baulichen Verhältnissen
und speziell im innerstädtischen
Bereich hat sich der
Saugbagger als praktisches Gerät
erwiesen. Nach der Testphase
und Abwägung der Einsätze,
haben wir uns jedoch gegen
eine Anschaffung entschieden.

Wir gratulieren ...
Herzlichen Glückwunsch
... zum 40-jährigen Jubiläum
Peter Hansen, Tiefbau
... zum 10-jährigen Jubiläum
Michael Witthöft Tiefbau
Manfred Thedens Entsorgung
Gerhard Sievers Entsorgung
Dieter Holst Sanierung |
Meine Damen,
und Herren, |
 |
das Jahr 2010 haben wir hinter uns gelassen und
doch wird es noch lange in Erinnerung bleiben. Vier Monate Schnee und Eis führten bei uns zu vier Monaten
Totalausfall. Eine Dimension, die noch nie da
gewesen ist.Glücklicherweise können wir sagen,
dass wir das Geschäftsjahr noch einigermaßen abschließen
konnten und mit einem „blauen Auge“
davongekommen sind. Das ist nicht zuletzt der Verdienst
unserer guten Mitarbeiter, die sich nicht gescheut
haben an vielen Samstagen zu arbeiten.
Herzlichen Dank !
Wir konnten nur schleppend in das neue Jahr
starten, sehen aber grundsätzlich optimistisch in
die Zukunft. Dies hat mehrere Gründe:
Die norddeutsche Wirtschaft in der Hansestadt und
Schleswig-Holstein hat Fahrt aufgenommen und es
ist „Schwung im Aufschwung“. Es wird mehr produziert,
mehr umgesetzt, mehr investiert und die
Beschäftigung ist so hoch wie lange nicht mehr. Gerade
jetzt zahlen sich die vielfältigen betrieblichen
Optimierungsprozesse der letzten Jahre aus. Jetzt
spüren auch die Mitarbeiter, dass die vernünftige
Lohnsteuerpolitik der Tarifparteien und das ebenso
vernünftige Reagieren der Betriebsräte in der
Krise Früchte tragen. Aber auch die Politik hat ihren
Beitrag geleistet. Durch richtige Weichenstellung – etwa beim Kurzarbeitergeld – hat sie in der Krise
flankierende Hilfestellung geleistet.
Aber trotz der guten Stimmung und trotz der guten
Prognosen wäre es leichtfertig zu übersehen,
dass diese wirtschaftliche Erholung auf keinem allzu
festen Fundament steht. Groß sind die Risiken, und
ich nenne nur die größten: Die instabilen Devisenmärkte,
die Überschuldung etlicher EU-Staaten, die
Bedrohung durch die chinesische Rohstoff-Verknappung,
die Arbeitnehmerfreizügigkeit ab dem 1. Mai,
sowie das Risiko der EU-Richtlinie die den Einsatz von
Arbeitskräften aus Drittstaaten erleichtert und somit
Lohndumping und Billigjobs fördert. Und weiterhin
der Druck durch die kränkelnde amerikanische Konjunktur
und der hemmungslosen Vermehrung von
Papier-Dollars.
Diese Risiken können die Wirtschaft wieder in
Schwierigkeiten bringen. Hinzu kommt, dass trotz
Wirtschaftswachstum und sprudelnder Steuerquellen
die öffentlichen Haushalte auf allen Ebenen nach
wie vor und mehr denn je unterfinanziert sind.
Ich bin davon überzeugt, dass wir durch Zusammenhalt
und den Willen die heimische Wirtschaft zu fördern
und zu stärken, auch weitere Krisen bewältigen
werden.
|
|